Gopala Tom Werner

Yoga-Stile: Hatha und Vortrag

Mantrayogastunde - Hinduistissche Götter

In dieser Mantrayogastunde widmen wir uns den hinduistischen Göttern und ihren besonderen Eigenschaften, Kräften und Symboliken. Jede Gottheit steht für bestimmte Qualitäten wie Geborgenheit, Mut, Hingabe, Transformation, Freude oder innere Stärke. Über Mantra, kurze Impulse und die dazu passende Yogaposition nähern wir uns diesen Aspekten nicht nur auf geistiger, sondern auch auf körperlicher Ebene. Die Haltungen werden dabei bewusst länger gehalten, damit ihre Wirkung tiefer erfahren und die jeweilige Qualität intensiver gespürt werden kann. So entsteht ein ruhiger, konzentrierter Raum, in dem Körper, Atem und Geist miteinander verbunden werden und die Bedeutung der Gottheiten lebendig erfahrbar wird.


Die vedische Sicht auf das Problem der Menschheit

Warum erleben Menschen trotz Fortschritt, Wissen und materiellen Möglichkeiten weiterhin Unsicherheit, Konflikte und Unzufriedenheit? Die vedische Tradition sagt, dass das grundlegende Problem der Menschheit nicht in der Welt liegt, sondern in unserer Sichtweise über uns selbst und über die Wirklichkeit.

Dieser Kurs befasst sich mit Vedānta, wie es von Swami Dayananda Saraswati vermittelt wird. Vedānta zeigt, dass viele unserer Ängste, Konflikte und inneren Spannungen aus einem grundlegenden Missverständnis entstehen. Wir halten uns für begrenzte, unvollständige Individuen und versuchen daher ständig, uns durch Erfolg, Besitz oder Anerkennung zu vervollständigen. In der vedischen Lehre wird die Perspektive vertreten, dass der Mensch seinem Wesen nach vollständig (pūrṇa) ist und dass das Leben dazu dient, diese Wahrheit zu erkennen.

Als Yogalehrer, Yogatherapeut, Meditations- und Mantrayogalehrer sowie Freediving-Instructor begleite ich Menschen auf ihrem Weg zu mehr Ruhe, Klarheit und innerer Stabilität. Ergänzt wird meine Arbeit durch Ausbildungen in Yoga Nidra und Thai Yoga Massage. In meinem Unterricht verbinde ich körperorientierte Praxis mit mentaler Schulung und schaffe einen Raum, in dem seinen Körper bewusster wahrnihmt, die Atmung vertieft und ein inneres Gleichgewicht stärkt. Besonders faszinieren mich die Schnittstellen von Atmung und Körperbewusstsein. Dies gilt sowohl im Yoga als auch im Apnoetauchen, wo die Verbindung von Geist, Atem und Körper unmittelbar erfahrbar wird.

Eine wichtige Grundlage meiner Arbeit bildet Vedānta. Für mich ist Vedānta weniger eine philosophische Theorie als vielmehr eine lebendige Perspektive auf das Leben selbst. Die Auseinandersetzung mit Fragen nach Identität, Freiheit und Bewusstsein fließt deshalb in meinen Unterricht ein. Nicht dogmatisch, sondern als Einladung zur eigenen Erforschung. Sie eröffnet die Möglichkeit, sich selbst auf einer tieferen Ebene zu begegnen und das eigene Erleben mit mehr Klarheit, Gelassenheit und Offenheit zu betrachten.