Johanna Marx

Yoga-Stile: Workshop & Meditation

Meeting the unwanted - den Stress umarmen und ihn als Bestandteil des Lebens akzeptieren


Workshop zum Thema Stress mit anschließender Meditation und Reflexion in der Gruppe zum Thema. Jeder Stress kann auf einen gemeinsamen Nenner zurückgeführt werden, nämlich die Bedrohung oder bereits eingetretene Frustration eines oder mehrerer Bedürfnisse. Diese Bedürfnisse können sich beziehen auf den Körper, auf die Gefühle und auf den Geist und auf jegliche Kombination dieser drei.
* Der Ursprung der psycho-physiologischen Stressreaktion ist der Überlebensinstinkt aller Formen des Lebens. Sie dient dem Überleben, ist eine Notreaktion und eine Ausprägung der Evolution. Aus diesem Grunde ist die Stressreaktion auch so mächtig. Wer in Stress ist ist in Not. Die Stressreaktion ist also von ihrer „Absicht“ her positiv. Sie will dem betroffenen Individuum helfen eine Situation zu bewältigen.
* Das Maß der erlebten Bedrohlichkeit einer Situation oder Herausforderung hängt nicht in erster Linie von den Merkmalen der Situation selbst ab, sondern auch davon, welche inneren oder äußeren Ressourcen zu ihrer Bewältigung ich glaube zur Verfügung zu haben. Insbesondere auch wieviel Energie ich gerade zur Verfügung habe und wie sehr ich in mir ruhe.
* Inwiefern und in welcher Weise Merkmale einer Situation zu Stressoren werden, hängt auch ab von: a) Konditionierung, d.h. belastende Vorerfahrungen des Organismus mit vergleichbaren Situationen. Diese Konditionierbarkeit haben wir mit Tieren gemeinsam. b)  Hinzu kommt bei uns Menschen als sehr bedeutsamer und ununterbrochen wirksamer Faktor unser Denken. Also das, was ich mir innerlich zu einer Situation sage, wie ich sie innerlich kommentiere. Oder auch wie ich mich selbst und mein Verhalten als Teil der Situation kommentiere und bewerte. Diese inneren Selbstgespräche oder Selbstkommentare werden auch Narrative genannt (von lat.: narrare = erzählen). Diese Narrative können ein einzelner innerlich gesprochener Satz sein („Das schaffe ich nie“) bis hin zu einem ganzen Gespinst von ineinander verwobenen Ideen und Überzeugungen. Diese nennen wir „Geschichten, die wir uns erzählen“. Über uns, über die Welt, über das Leben. Damit erzeuge ich meine Identität und damit erhalte ich sie aufrecht. Wenn solche Narrative „runterziehend“ sind, werden sie in der Stressliteratur auch „stressverschärfende Gedanken“ genannt. Die „Geschichten, die ich mir erzähle“ sind nicht unabhängig von äußeren Einflüssen entstanden. Ganz im Gegenteil. Einen großen Teil davon nehme ich aus meiner sozialen und kulturellen Umgebung auf. Von meinen Eltern, Lehrern, Peers, Freunden, Medien, sozialen Netzwerken und Echokammern, politischen, religiösen und weltanschaulichen Bewegungen.

Ich bin Achtsamkeit und MBSR Lehrerin und unterrichte nach Jon Kabat-Zinn. Die Ausbildung habe ich mit sehr erfahrenen Lehrer:innen 2024 abgeschlossen. Darunter  Dipl. Psych. Gerd Metz vom ZEB Nürnberg, der Meditationsforscher Ulrich Ott, Peter Paanakker, Yeshe Brost und Yesche Regel. Ich bin Mitglied im MBSR Verband und arbeite seit 2024 als Achtsamkeit und Meditationslehrerin selbständig. Dabei liegt mein Schwerpunkt auf 8-Wochen MBSR Kursen, Mindful Parenting nach Susan Bögels und auf achtsamkeitbasiertes Coaching. In allen Kursen wird Hatha Yoga im Sinne der Achtsamkeit praktiziert.